Taupunktspiegelkalibrierung bei E+E Elektronik

Verschwitzter Mann vor Bergen

Die Messung des Taupunktes spielt in vielen industriellen Anwendungen eine wesentliche Rolle. Ob in Druckluftsystemen, in der Gebäudetechnik oder in der Trocknung - die Qualität aller feuchteempfindlichen Prozesse hängt von der zuverlässigen Überwachung der Taupunkttemperatur durch Taupunktsensoren ab. Um die Genauigkeit dieser Sensoren zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Kalibrierung erforderlich. Die Taupunktkalibrieranlage im Kalibrierlabor von E+E Elektronik zeichnet sich durch eine sehr geringe Messunsicherheit und einen Kalibrierbereich von -90 °C Frostpunkt (tf) bis +95 °C Taupunkt (td) aus. Und: Das Kalibrierlabor von E+E Elektronik ist eine der wenigen Institutionen weltweit, die auch Taupunktspiegelhygrometer hochgenau kalibrieren können.

Der Taupunkt als wichtige Prozessgröße

Der Taupunkt ist ein wichtiges Instrument zur Steuerung und Optimierung von Prozessen in verschiedenen Bereichen, zur Sicherstellung der Produktqualität und zur Vermeidung von Feuchteschäden. Aus mehreren Gründen:

  • Vermeidung von Kondensation: In Prozessen, bei denen Luft oder Gase gekühlt werden, ist es wichtig, die Kondensation zu vermeiden, da diese zu Korrosion, Beschädigung der Anlagen und Beeinträchtigung der Produktqualität führen kann.
  • Qualitätskontrolle: In vielen Produktionsprozessen, wie in der Lebensmittel-, Pharma- und Elektronikindustrie, ist die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit entscheidend für die Qualität und Haltbarkeit der Produkte.
  • Energieeffizienz: In der Klima- und Lüftungstechnik sowie in der Prozesskühlung hilft die Überwachung des Taupunktes dabei, die Effizienz von Kühlsystemen zu maximieren. So kann man sicherstellen, dass die Kühlung effektiv ist, ohne unnötig Energie zu verschwenden.
  • Optimierung von Trocknungsprozessen: In Industrien wie der Papierherstellung, der Textilindustrie und der Bauindustrie ist die Trocknung ein wichtiger Prozess. Die Überwachung des Taupunktes hilft dabei, den Trocknungsprozess zu beschleunigen und Energie zu sparen.
  • Schutz von Elektronik: Bei der Herstellung und Lagerung von Elektronik ist es wichtig, Kondensation zu vermeiden, die zu Kurzschlüssen und Ausfällen führen kann.

Zur Messung des Taupunktes gibt es verschiedene Methoden. Entweder wird die Taupunkttemperatur direkt gemessen – dies erfolgt mittels Taupunktspiegelhygrometer oder Metalloxidsensoren. Darüber hinaus kann der Taupunkt über eine Feuchte- und Temperaturmessung berechnet werden. Die Taupunktsensoren von E+E Elektronik arbeiten nach diesem Prinzip.

Wassertropfen auf Glas

Taupunktspiegel

Das Taupunktspiegelhygrometer verwendet zur Messung des Taupunktes einen temperierbaren Spiegel. Der Spiegel wird so lange abgekühlt, bis eine Taupunktunterschreitung zu Kondensation an der Oberfläche führt. Diese Kondensation wird (meist optisch) durch eine Abnahme der Reflexion detektiert und die entsprechende Taupunkttemperatur gemessen.

Taupunktspiegel-Kalibrierung bei E+E Elektronik

Die Kalibrierung von Taupunktmessgeräten erfolgt häufig mit Hilfe eines Taupunktspiegels, da dieser aufgrund seines physikalischen Messprinzips sehr genaue Werte liefert. Taupunktspiegelhygrometer werden meist als Referenzgeräte in Messlabors oder in Fertigungseinrichtungen eingesetzt.

Natürlich müssen auch Taupunktspiegelhygrometer kalibriert werden. Derzeit gibt es weltweit nur wenige Kalibriereinrichtungen, die eine Taupunktspiegelkalibration anbieten. Eine davon ist das Kalibrierlabor von E+E-Elektronik. Das ist vor allem für akkreditierte Kalibrierlabore und anderen DIs oder NMIs von Interesse.

Die E+E Taupunktkalibrieranlage zeichnet sich durch eine sehr geringe Messunsicherheit (ab 20 mK) und einen Kalibrierbereich von -90 °C Frostpunkt (tf) bis +95 °C Taupunkt (td). Die Kalibrierung erfolgt standardmäßig in Stickstoff. Auf Anfrage können Taupunkthygrometer auch in anderen Trägergasen wie z.B. Methan kalibriert werden.

Kalibrierverfahren

In einem 2-Druck-Feuchtegenerator wird ein Gasstrom bei definiertem Druck und Temperaturbedingungen vollständig aufgesättigt. Dieser wird zum Prüfling geleitet und erzeugt am dort in Abhängigkeit vom Druck eine definierte Taupunkttemperatur.

Optional kann der Prüfling in einer Messkammer temperaturstabilisiert werden. Die Kalibrieranlage ist das österreichische nationale Normal für Luftfeuchte.

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