Drucklufttrocknung

Bei der Drucklufttrocknung ist Feuchte mehr als ein Qualitätsproblem. Sie beeinflusst Energieverbrauch, Trocknerleistung, Wartungsaufwand und die Zuverlässigkeit der gesamten Druckluftversorgung. Ist die Druckluft zu feucht, kann dies Korrosion, Vereisung, mikrobielles Wachstum, Störungen pneumatischer Komponenten, Produktfehler und Prozessunterbrechungen verursachen. Wird sie stärker getrocknet als erforderlich, entstehen unnötige Energiekosten durch übermäßige Regeneration, Spülluftverluste oder verlängerte Trocknerlaufzeiten.

Der Taupunkt ist die zentrale Messgröße für eine zuverlässige Trocknerregelung. Er zeigt, ob der Trockner die erforderliche Druckluftqualität bereitstellt, und ermöglicht die frühe Erkennung von Funktionsstörungen. Die Massenstrommessung ergänzt diese Information um den tatsächlichen Verbrauch. Sie zeigt, wie viel Druckluft eingesetzt wird, wo Verluste entstehen und ob Effizienzmaßnahmen wirken. Gemeinsam schaffen Taupunkt und Massenstrom Transparenz für einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb.

Warum E+E Elektronik der richtige Partner für die Überwachung von Drucklufttrocknern ist

  • Taupunktportfolio für Messungen bis −70 °C Td.
  • Robuste Sensorkonzepte für Druck, Verunreinigungen und temporäre Kondensation.
  • Schnelle und stabile Taupunktwerte für Trocknerregelung, Alarmierung und Wartungsentscheidungen.
  • Massenstrommessung zur Überwachung des Druckluftverbrauchs und zur Erkennung von Leckagen.
  • Schnittstellen und Konfigurationsmöglichkeiten für die Integration in OEM Systeme, SPS Steuerungen und Nachrüstlösungen.

Vorteile mit E+E Sensoren: Drucklufttrocknung

Drucklufttrockner bleiben häufig viele Jahre in Betrieb. Ihre Regelung und Überwachung benötigen deshalb ein dauerhaft stabiles Taupunktsignal. Driftet der Sensor, kann der Trockner vermeintlich trockene Luft liefern, obwohl der tatsächliche Feuchtegehalt bereits steigt. Umgekehrt kann das System stärker trocknen als erforderlich und dadurch unnötig Energie verbrauchen.

E+E Taupunktsensoren sind auf stabile Messwerte über die gesamte Nutzungsdauer ausgelegt. Autokalibrierverfahren, robuste Messelemente und eine hohe Wiederholgenauigkeit reduzieren Unsicherheiten durch Drift. Betreiber und Hersteller erhalten damit eine verlässliche Grundlage für Trocknerregelung, Überwachung der Druckluftqualität und Wartungsplanung.

Bei leistungsfähigen Adsorptionstrocknern kann sich der Taupunkt während Lastwechseln, Regenerationszyklen oder Störungen deutlich verändern. Friert das Ausgangssignal während der Autokalibrierung ein, kann die Regelung die tatsächliche Prozesssituation übersehen. Besonders kritisch ist dies, wenn der Taupunkt für Alarmierung oder eine bedarfsabhängige Regeneration verwendet wird.

Der TDS501 wurde für die kontinuierliche Messung niedriger Taupunkte ohne Einfrieren des Messsignals entwickelt. Das Vier-Elemente-Messverfahren ermöglicht die Autokalibrierung bei gleichzeitig verfügbarer Prozessinformation. Das Taupunktsignal bleibt damit für die Überwachung rund um die Uhr erhalten und vermeidet Blindstellen in anspruchsvollen Druckluftanwendungen bis −70 °C Td.

Ein steigender Taupunkt kann auf erschöpftes Trockenmittel, Leckagen, Ventilstörungen, unzureichende Regeneration, zugesetzte Filter oder Öleintrag hinweisen. Eine rasche Rückmeldung vom Sensor hilft, solche Probleme zu erkennen, bevor feuchte Druckluft den nachgelagerten Prozess erreicht.

E+E Sensoren machen den Taupunkt zu einem nutzbaren Regelsignal und nicht nur zu einem Überwachungswert. Je nach Anwendung lassen sich Filterkonzepte wählen, die Schutz und Ansprechzeit optimal ausbalancieren. Eine kompakte Inline Installation bringt die Messstelle nahe an den Prozess. Digitale Schnittstellen wie Modbus RTU stellen das Signal für SPS, Trocknersteuerung, Alarmierung und Trendanalyse bereit.

Druckluftsysteme stellen hohe Anforderungen an die Messtechnik. Sensoren können Druck, Ölaerosolen, Partikeln, temporärer Kondensation und wechselnden Strömungsverhältnissen ausgesetzt sein. Ein robustes Sensordesign ist daher entscheidend für hohe Anlagenverfügbarkeit und geringen Wartungsaufwand.

E+E Elektronik kombiniert druckdichte Edelstahlkonstruktionen mit anwendungsspezifischen Schutzkonzepten. Sinterfilter aus Edelstahl und konfigurierbare Filteroptionen schützen die Messelemente. Benetzbare Messelemente tolerieren kurzzeitige Kondensation und unterstützen einen zuverlässigen Betrieb auch bei vorübergehend ungünstigen Bedingungen.

Für Hochdruckanwendungen bietet der EE371 eine Druckbeständigkeit bis 100 bar sowie eine 360° Drehverschraubung für eine einfache Integration. Für anspruchsvolle Messungen bei sehr niedrigem Taupunkt verbindet der TDS501 Edelstahlkonstruktion, IP65 Schutzklasse und Druckbeständigkeit bis 80 bar. Die kompakten Edelstahlsensoren EE355 und EE354 ergänzen das Portfolio für Druckluftsysteme und Trockneranwendungen, bei denen Einbauraum, Wirtschaftlichkeit und einfache Integration entscheidend sind.

Sensorlösungen für Drucklufttrocknung

TDS501

Taupunktsensor bis −70 °C Td

Taupunktmessumformer EE355

EE355

Taupunkt Sensor bis -60 °C Td

  • bis −60 °C Td
  • −40 bis +70 °C
  • bis 80 bar
  • RS485 (Modbus RTU)
  • Edelstahlgehäuse
  • Schutzart IP65
Taupunktmessumformer EE371

EE371

Kompakter Taupunktmessumformer

Taupunkt Messumformer EE354

EE354

Taupunkt Sensor bis -20 °C Td

  • Taupunkt bis −20 °C Td
  • −20 bis +50 °C Td
  • RS485 (Modbus RTU)
  • bis 80 bar
  • Edelstahlgehäuse
  • IP65 / NEMA 4X
EE741 - Durchflussmesser für Druckluft und Gase

EE741

Modularer, kompakter Inline Durchflussmesser für DN15 bis DN50

  • O₂, N₂, Ar oder CO₂ in DN15–DN50 Rohrleitungen
  • 7 bar
  • Modbus RTU / M-Bus / IO-Link
  • E+E hot film sensing element
  • robustes Design aus Edelstahl
Durchflussmesser / DruckluftzählerEE776

EE776

Druckluftzähler / Durchflussmesser DN50 bis DN700

  • Druckfest bis 16 bar
  • −20…+80 °C
  • Genauigkeit ±0,7 °C
  • Luftgeschwindigkeit 0,5…200 m/s
  • Für Rohrdurchmesser DN50 bis DN700
  • Modbus RTU oder M-BUS Schnittstelle
  • Zur Überwachung & Messung von Druckluft, N₂, CO₂

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Björn Doland | Managing Director E+E Elektronik Deutschland GmbH
Björn Doland | Managing Director E+E Elektronik Deutschland GmbH
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