Vorteile mit E+E Sensoren: Drucklufttrocknung
Drucklufttrockner bleiben häufig viele Jahre in Betrieb. Ihre Regelung und Überwachung benötigen deshalb ein dauerhaft stabiles Taupunktsignal. Driftet der Sensor, kann der Trockner vermeintlich trockene Luft liefern, obwohl der tatsächliche Feuchtegehalt bereits steigt. Umgekehrt kann das System stärker trocknen als erforderlich und dadurch unnötig Energie verbrauchen.
E+E Taupunktsensoren sind auf stabile Messwerte über die gesamte Nutzungsdauer ausgelegt. Autokalibrierverfahren, robuste Messelemente und eine hohe Wiederholgenauigkeit reduzieren Unsicherheiten durch Drift. Betreiber und Hersteller erhalten damit eine verlässliche Grundlage für Trocknerregelung, Überwachung der Druckluftqualität und Wartungsplanung.

Bei leistungsfähigen Adsorptionstrocknern kann sich der Taupunkt während Lastwechseln, Regenerationszyklen oder Störungen deutlich verändern. Friert das Ausgangssignal während der Autokalibrierung ein, kann die Regelung die tatsächliche Prozesssituation übersehen. Besonders kritisch ist dies, wenn der Taupunkt für Alarmierung oder eine bedarfsabhängige Regeneration verwendet wird.
Der TDS501 wurde für die kontinuierliche Messung niedriger Taupunkte ohne Einfrieren des Messsignals entwickelt. Das Vier-Elemente-Messverfahren ermöglicht die Autokalibrierung bei gleichzeitig verfügbarer Prozessinformation. Das Taupunktsignal bleibt damit für die Überwachung rund um die Uhr erhalten und vermeidet Blindstellen in anspruchsvollen Druckluftanwendungen bis −70 °C Td.

Ein steigender Taupunkt kann auf erschöpftes Trockenmittel, Leckagen, Ventilstörungen, unzureichende Regeneration, zugesetzte Filter oder Öleintrag hinweisen. Eine rasche Rückmeldung vom Sensor hilft, solche Probleme zu erkennen, bevor feuchte Druckluft den nachgelagerten Prozess erreicht.
E+E Sensoren machen den Taupunkt zu einem nutzbaren Regelsignal und nicht nur zu einem Überwachungswert. Je nach Anwendung lassen sich Filterkonzepte wählen, die Schutz und Ansprechzeit optimal ausbalancieren. Eine kompakte Inline Installation bringt die Messstelle nahe an den Prozess. Digitale Schnittstellen wie Modbus RTU stellen das Signal für SPS, Trocknersteuerung, Alarmierung und Trendanalyse bereit.

Druckluftsysteme stellen hohe Anforderungen an die Messtechnik. Sensoren können Druck, Ölaerosolen, Partikeln, temporärer Kondensation und wechselnden Strömungsverhältnissen ausgesetzt sein. Ein robustes Sensordesign ist daher entscheidend für hohe Anlagenverfügbarkeit und geringen Wartungsaufwand.
E+E Elektronik kombiniert druckdichte Edelstahlkonstruktionen mit anwendungsspezifischen Schutzkonzepten. Sinterfilter aus Edelstahl und konfigurierbare Filteroptionen schützen die Messelemente. Benetzbare Messelemente tolerieren kurzzeitige Kondensation und unterstützen einen zuverlässigen Betrieb auch bei vorübergehend ungünstigen Bedingungen.
Für Hochdruckanwendungen bietet der EE371 eine Druckbeständigkeit bis 100 bar sowie eine 360° Drehverschraubung für eine einfache Integration. Für anspruchsvolle Messungen bei sehr niedrigem Taupunkt verbindet der TDS501 Edelstahlkonstruktion, IP65 Schutzklasse und Druckbeständigkeit bis 80 bar. Die kompakten Edelstahlsensoren EE355 und EE354 ergänzen das Portfolio für Druckluftsysteme und Trockneranwendungen, bei denen Einbauraum, Wirtschaftlichkeit und einfache Integration entscheidend sind.

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